Renée und Maurice Ziegler begegneten Dieter Roth zum ersten Mal in den 50er Jahren zusammen mit anderen Künstlern der Berner Kunstszene. Bern war zu dieser Zeit ein Magnet für künstlerische Aktivität: Gefördert unter anderem durch das Engagement von Arnold Rüdlinger, dem Leiter der Kunsthalle Bern,  fand sich hier ein reges Künstlernetzwerk zusammen, zu dem Künstler wie Bernhard Luginbühl, Rolf Iseli und Franz Fedier gehörten.

Damit es zur Zusammenarbeit zwischen der Galerie Ziegler und Dieter Roth kommen konnte, brauchte es aber einen Zufall: Die Zieglers interessierten sich für das vielfältige Werk des Dichters, Objekt- und Aktionskünstlers, Grafikers, Malers und Zeichners und kauften während einer Reise nach Köln die neu erschienene Publikation „Mundunculum“.

In einem Cafe sitzend studierten sie das Buch, das in geistreicher Weise Schrift und Bild vermischt, und zogen damit die Aufmerksamkeit des Künstlers auf sich, der ebenfalls in der Stadt zu Besuch war. Roth gefiel das ehrliche Interesse der Galeristen an seinem Werk und man verstand sich gut. Spontan fragten die Zieglers, ob er an einer Ausstellung in ihrer Galerie in Zürich interessiert sei. Roth war zu diesem Zeitpunkt bereits mit anderen Galerien in Zürich verbunden, aber man einigte sich auf ein Treffen in den Räumlichkeiten der Galerie, um über ein weiteres Vorgehen nachzudenken.

Beim Treffen in Zürich zeigten die Zieglers dem Künster ausser den Ausstellungsräumen auch die Büros im ersten Stock in der Minervastrasse, was ihn auf eine spezielle Idee brachte...

Dieter Roth und Galerie Ziegler

Dieter Roth an der Staffelei in der Galerie Ziegler an der Minervastrasse fotografiert von Maurice Ziegler, 1974

#dieterroth
Mehr zum Künstler
AUSSTELLUNGEN
 
KATALOGE
 

©2020 Galerie Ziegler.